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Bobath / PNF
 

Bobath ZNS

für Säuglinge, Kleinkinder

Nach dem Bobath-Behandlungskonzept können Kinder behandelt werden, die Bewegungseinschränkungen oder Entwicklungsverzögerungen aufweisen, die auf Grund von unterschiedlichen Einwirkungen verursacht wurden. Während der Behandlung lernt das Kind unter Anleitung des Therapeuten physiologische Behandlungsabläufe nachzuvollziehen. Die Schulung der Kopf- und Rumpfkontrolle, Gleichgewichtsreaktionen, Gewichtübertragungen von einer auf die andere Körperseite, stehen dabei im Vordergrund der Behandlung. Optische, akustische und taktile Stimulationen werden in die Behandlung einbezogen. Der Behandlungsbeginn wird möglichst frühzeitig angestrebt, um die Hirnfunktionen während der Reifung in den ersten Lebensmonaten günstig zu beeinflussen. Als Leitfaden dienen die normalen Entwicklungsstufen des Säuglings und Kleinkindes.

für Erwachsene

Wie auch beim Bobath- Konzept für Kinder werden Bewegungseinschränkungen behandelt, Bewegungsabläufe wieder erlernt und gefestigt. Das Konzept findet Anwendung bei: Schlaganfällen, Parkinson, Multipler Sklerose, Schädel-Hirntraumen, Lähmungen und anderen neurologischen Erkrankungen.

 

PNF ZNS  (Propriozeptive Neuromuskuläre Facilitation)

Die PNF wurde Ende der vierziger Jahre in den USA von dem Neurophysiologen Dr. Kabat und der Physiotherapeutin
Margaret Knott entwickelt. Sie basiert auf definierten Bewegungsmustern, die sich in den normalen Halte- und Bewegungsmustern des Körpers zeigen. Mit bestimmten Techniken und Reizen werden Reaktionen wie vermehrte Muskelspannung oder -entspannung ausgelöst. Ziele der Behandlung sind die Normalisierung der Muskelspannung, die Förderung der motorischen Kontrolle und Koordination und der Abbau von pathologischen Bewegungsmustern.

Mittlerweile wurde die PNF-Methode von der Physiotherapeutin Renata Horst weiterentwickelt. Heute wird ein Schwerpunkt in der PNF-Behandlung darauf gelegt Menschen, die stark motorisch-funktionell beeinträchtigt sind (z.B. durch einen Schlaganfall), so weit zu trainieren und zu stabilisieren, dass sie im Alltag selbstständig zurechtkommen können.